18. Septembert 2010

 

100 Kilometer in 10,5 Stunden gelaufen!

Nach der erfolgreichen Teilnahme beim 100Km Lauf in Biel (CH) 2008, hat sich der Ultraläufer Dr. Harald Pisarik erneut einer solchen Herausforderung gestellt und nahm er am 18.09. beim Stadtgut Steyr Ultralauf Event über 100 Kilometer teil. Dem Wettbewerb ging ein anstrengendes und konsequentes Training voraus: Laufeinheiten bis zu 50 Kilometer am Tag standen dabei am Programm. Das harte Training machte sich bezahlt, denn in Steyr konnte er seine Zeit aus Biel um über 35 Minuten verbessern – und das trotz massiver Magenprobleme, die Pisarik ab der Hälfte der Strecke sehr zu schaffen machten.

Nach 10 Stunden und 37 Minuten erreichte der Ultraläufer das Ziel: „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Es ist auch für mich immer wieder unfassbar, wie unglaublich belastbar Körper und Geist sind. Und im speziellen, was man mit seinem Willen Alles erreichen kann.“ Nicht allen Teilnehmern dürfte es so gut ergangen sein, denn von 42 angemeldeten 100km-Läufern sind letztlich nur 21 über die Ziellinie gekommen.

Infos im Internet:
http://www.100km.at/

 

 

    
28. August 2010

Windig, wellig, weit…

Staatsmeisterschaften über die Ironmandistanz in Podersdorf

Auch heuer präsentierte sich das Triathlon-Langdistanzrennen über 226km –3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2km Laufen, von seiner windigen Seite. Zwei Athleten des LC-Leobersdorf ließen sich aber von dem Schmudelwetter nicht abhalten um einen gelungenen Schlusspunkt einer langen Triathlon Saison zu setzen.

LC-Leobersdorf Athlet Holger Eichberger gab sein Langdistanz Debüt in ausgezeichneten 11h 55min. Das reichte zu einem guten 26 Klassenrang und einem mehr als zufriedenen Resümee, zumal er das angestrebte Ziel von 13 Stunden deutlich unterbieten konnte. „Ich bin sehr zufrieden da ich meiner Marschtabelle immer voraus war und ohne körperliche Probleme das Ziel erreicht habe“, so ein erschöpfter aber glücklicher Eichberger. „Die 6monatige intensive Vorbereitung waren absolut notwendig, wenngleich der Zeitaufwand neben Beruf und Familie enorm ist.“

LC-Präsident Robert Kollouch ging über die Mitteldistanz ins Rennen. Sein Ziel in die Nähe der 5 Stunden Grenze zu gelangen hat er mit 5h 6min erreicht, was schließlich mit Gesamtrang 115 einen Platz im ersten Drittel des Teilnehmerfeldes bedeutete. „Eigentlich bin ich mit dem Verhältnis Trainingsaufwand zu Endzeit sehr zufrieden. Natürlich möchte ich aber irgendwann einmal unter der 5 Stunden Marke bleiben, dazu muss ich mich aber auf dem Rad steigern und endlich richtig Schwimmen lernen,“ so ein schmunzelnder Kollouch.

Alles in allem ist die Saison der LC-Leobersdorf Athleten zufriedenstellend verlaufen. Den Saisonabschluss werden wieder im Oktober die Marathons in Graz und im Wiener Prater darstellen.

Infos im Internet:
www.austria-triathlon.at

 

    
11./12.Juli 2009

Nach 20 Stunden auf Platz 3 beendete eine Verletzung den Stockerltraum

„Blecherne“ für LC Leobersdorf in Wörschach
 

24 Stunden laufen – und das 7 Tage lang! Zum bereits 7. Mal trat eine Staffel des LC Leobersdorf heuer beim 24-Stundenlauf im steirischen Wörschach an. Doch der Traum vom dritten Stockerlplatz in Serie bei dem internationalen Ultrasportbewerb war für Harald Pisarik, Harald Sorger, Herwig Auner und Aurel Lackner nach 20 Stunden ausgeträumt: Eine wieder akut gewordene Verletzung bei einem der LC-Starter kickte das Team runter auf Platz 4. Beachtlich aber trotzdem – denn immerhin waren zur 20. Jubiläumsauflage des Laufes gleich 49 Staffeln aus Deutschland und Österreich angetreten! Insgesamt legte das LC-Team heuer eine Strecke von 325 Kilometern zurück.

Verflixtes Siebtes: „Wer wie wir in Wörschach sieben Mal dabei ist, hat eine Woche durchgehendes Laufen durch die 1200-Seelen-Gemeinde hinter sich!“, resümiert Staffelführer Harald Pisarik. „Das waren insgesamt über 2000 Kilometer!“ Mit den Stockerlplätzen der letzten beiden Teilnahmen konnte sich der LC Leobersdorf konstant im Spitzenfeld etablieren. „Heuer ist uns aber einfach ein Unglück dazwischengekommen. Aurel hatte ab den Abendstunden bereits Probleme, seine Zeiten wurden kontinuierlich schlechter“, beschreibt Pisarik. „Es ist eine nicht ganz auskurierte Verletzung, die mir zu schaffen machte“, ergänzt Staffelkollege Aurel Lackner. „Ich hatte von Runde zu Runde noch mehr Schmerzen.“

20 Stunden auf Platz 3

Bis in die Vormittagsstunden war die Zwischenwertung dennoch erfreulich: Platz 3 - vor einem rasant näherkommenden Team aus Klosterneuburg. „Die Kollegen haben uns schließlich gegen 10 Uhr eingeholt“, berichtet Staffelmitglied Harald Sorger. „Ein herber Rückschlag, der auch psychologisch das Übrige mit sich brachte.“ Das Team versuchte dennoch weiterhin, das Bestmögliche herauszulaufen. Aurel Lackner konnte allerdings inzwischen nur noch sehr langsam auf die Strecke, bis er gegen Mittag komplett ausfiel. „Wir mußten die letzten beiden Stunden bis zum 14 Uhr-Schlusston dann nur mehr zu dritt absolvieren“, schildert Herwig Auner. „Insofern können wir mit den erreichten 325 Kilometern durchaus zufrieden sein.“

Mehr als zufrieden war die LC-Staffel auch mit der Leistung ihres Helferteams. Essen kochen, Hilfe beim Kleidungswechsel, Zelt aufbauen, Einheizen bei nächtlichen 4 Grad Celsius, Zeitmessung und Gegneranalyse – dafür war die Crew aus Florian Beck, Bernhard Bieringer, Manuel Bleimuth, Gregor Danzer, Stefanie Giersig, Angela Hahn, Birgit Moser und Margit Strobl ebenfalls fast 24 Stunden auf den Beinen. Harald Pisarik: „Ohne diesen Mädels und Burschen hätten wir’s nicht geschafft – ein großes Danke an alle, die uns hier unterstützt haben. Auch an unsere Masseurin Sandra Lukas!“ Sie war nicht nur kurzfristig eingesprungen, sondern reiste dafür auch extra aus Oberösterreich an.

 
Infos im Internet:
www.24stundenlauf.at